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Clever fahren, Benzinpreise vergleichen und Sprit sparen

Die Eins bitte,.. Oder wars doch die fünf?

Ein letzter Blick auf die Tanksäule bevor man dem Tankwart das Geld reicht und 60 Euro ärmer durchs gelobte Land düst.

Mobiltät ist ein wichtiger Faktor in unserer Gesellschaft. Ein Leben ohne Auto kann sich schon keiner mehr richtig vorstellen. Die Kraftwagen werden immer komfortabler, und längst verkaufen die großen Automarken nicht mehr nach Bedarf, sondern nach "Lebensgefühl".

Die folgende Infografik stellt die Ölvorkommen der Welt bildlich vor, geht näher auf die Spritpreisvorhersagen ein und analysiert verschiedenste Spritsparmöglichkeiten.

Clever fahren und Sprit sparen (Infografik)

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Erdöl wird knapper - Benzin wird teurer

Clever fahren und Sprit sparen (Infografik)

Pkws werden immer schwerer, haben immer mehr Funktionen und immer mehr Hightech an Bord.
Das einzige Ärgernis sind die ständig steigenden aktuellen Benzinpreise.

Die Mobilität der modernen Industriegesellschaft beruht zu über 90 % auf dem Grundstoff Erdöl. Das wird auch noch Jahrzehnte so bleiben, denn auf Alternativen hat die Politik viel zu spät orientiert - obwohl schon seit Jahrzehnten bekannt ist, dass die Erdölvorräte nicht unendlich sind. Bereits jetzt hinkt die Förderung dem ständig steigenden Ölbedarf hinterher. 2010 stieg der weltweite Ölverbrauch um 3,1 % auf circa 87,4 Millionen Barrel an - das sind ca. 12 Mrd. Liter! Die Ölförderung dagegen stieg nur um 2,2 %.

Die logische Konsequenz:

Alle Produkte aus Erdöl werden teurer, denn der verknappte Rohstoff führt zu höheren Grundpreisen und somit auch Benzinpreisen. Der Preis für Erdöl liegt derzeit bei knapp 100 Dollar pro Barrel. Im neuen Jahrtausend hat er sich fast verdreifacht und liegt weit über bzw. auf dem Niveau der Ölkrisen aus den 1970er Jahren. Aber kein Mensch redet mehr von Krise. Alle wissen, dass der Ölpreis in den nächsten Jahren weiter dramatisch ansteigen wird. Ausbaden müssen es die Verbraucher. Als Autofahrer kann man nur eins machen - Sprit sparen.

Spritpreis-Prognose mit sicherer Tendenz: steigend

25 Jahre lang kostete ein Liter Normalbenzin in Deutschland nur wenig mehr als 50 Pfennig. Die erste Ölkrise der 1970er Jahre trieb den Preis auf eine D-Mark, die zweite Ölkrise nahe an die 1,50-DM-Grenze. Danach nahm der Spritpreis sogar wieder ab und pegelte sich erst in den 1990er Jahren wieder bei 1,50 DM ein. 2002 fiel die 2-DM- bzw. die 1-Euro-Marke, seit 2012 sind 1,50 Euro ein sicherer Preis-Sockel.

Es bedarf keiner prophetischen Gaben, um die 2-Euro-Grenze noch in diesem Jahrzehnt kippen zu sehen. Seit 1970 werden immer weniger Ölfelder erschlossen. Die Produktion lebt von den vorhandenen Ressourcen. Zwar meldet Brasilien sensationelle Ölfunde und sieht sich bereits als neue Öl-Großmacht, aber die Ölfelder liegen in 6.000 Meter Tiefe unter dem Meer.

Derzeit wird nur die Förderung bis zu einer Tiefe von 2.000 Meter als wirtschaftlich erachtet. Wenn diese Vorkommen angezapft werden, dann zu einem wesentlich höherem Preis als bisher. Das Gleiche gilt für Schieferöl. Der US-amerikanische Gasmarkt versorgt sich über diese Quelle mittlerweile autark, seit 30 Jahren gewinnt man auch Benzin aus dem Rohstoff. Aber mit welchem Aufwand: Um Benzin zu gewinnen, muss er extrem erhitzt werden. Das kostet nicht nur mehr Geld, sondern verschlechtert auch noch die Klimabilanz. Mobiler Antrieb auf Öl-Basis kann nur teurer werden.

Wo ist die "Schmerzgrenze"?

Die Gewöhnung an die Preiserhöhungen hat die Wahrnehmung der Autofahrer bereits kräftig beeinträchtigt. Noch 2011 wollten die meisten Autofahrer nicht mehr als 1,60 Euro für den Liter Benzin bezahlen. Als diese Grenze erreicht wurde, kippte die Einstellung und neue Benzinpreise wurden aktuell.

Clever fahren und Sprit sparen (Infografik)Mittlerweile gelten 4 Euro als oberstes Limit. Diese Entwicklung hat schon ziemlich viel mit Suchtverhalten zu tun. Während der ersten Ölkrise wurden lieber autofreie Tage angeordnet, als den Benzinpreis allzu drastisch zu erhöhen. Damit käme heute keine Regierung mehr durch. Zu groß ist der Sog des Privilegs der individuellen Mobilität. In Ungarn gab es seinerzeit wöchentlich sogar einen fernsehfreien Tag - heute unvorstellbar. Die griechische Regierung wäre im Juni 2013 fast über das Aussetzen des Fernsehprogramms gestürzt. Eine "große" Spar-Lösung "von oben" ist heute nicht mehr möglich. Die Autofahrer müssen individuelle Wege finden, wenigstens ein bisschen zu sparen.

Der einfachste Ansatz ist der Preisvergleich. Deutschlandweit differiert die aktuellen Benzinpreise pro Liter täglich bis zu 7 Cent. Dabei liegen die Hochpreisgebiete erstaunlicher Weise an den Grenzen. Das ist deshalb so obskur, weil es in Nachbarstaaten wie Luxemburg, Österreich, Tschechien oder Polen das Benzin erheblich preiswerter gibt. In einer Stadt wie Frankfurt (Oder) leben die Tankstellen so gut wie in anderen Städten auch, obwohl der Sprit einen Kilometer weiter im polnischen Teil der Stadt bis zu 30 Cent billiger ist.

Eine andere Hochpreis-Zone schlägt sich quer von Südosten nach Nordwesten durch Deutschland. Hier werden die innerdeutschen "Langstreckler" abgefangen.
Die Beispiele zeigen, dass die Preise offensichtlich noch nicht hoch genug sind, um die Autofahrer zu schrecken. Dabei gibt es noch etliche andere Alternativen.

Alternativen - und warum sie nicht genutzt werden

Das größte Sparpotenzial entsteht logischer Weise, wenn das Auto einfach stehen gelassen wird. Erledigungen im Umkreis von 5 Kilometer könnten problemlos mit dem Fahrrad erledigt werden. Statt dessen steigen die meisten Autofahrer doch in den Pkw und verbrauchen erhöht Benzin. Kurze Wege, mehrere Starts und Stadtverkehr sind nicht gerade Benzinsparlösungen.

Auch das andere Extrem ist beeindruckend: Selbst bei Urlaubsfahrten an das Mittelmeer oder an die Atlantikküste nehmen die Deutschen am liebsten ihr Auto mit. Budgetfreundlich ist das nicht. Abgesehen davon, dass sich jeder Billigflug besser rentiert als mehrere Tankfüllungen, haben gerade die klassischen Urlaubsländer wie Italien, Frankreich oder Spanien hohe Benzinpreise - möglicherweise, weil sie auf die deutschen Touristen zählen.

Nach der klassischen Volkswirtschaftslehre senken höhere Preise den Verbrauch - bei den Autofahrern haben sich die Ökonomen da gründlich verkalkuliert. Autofahrer werden offensichtlich irrational geleitet. Da liegen Philosophen wie Friedrich Nietzsche schon besser mit ihrer Einschätzung:


    "Alles Gewohnte zieht ein immer fester werdendes Netz von Spinnweben um uns zusammen; und alsbald merken wir, dass die Fäden zu Stricken geworden sind und dass wir selber als Spinne in der Mitte sitzen, die sich hier gefangen hat und von ihrem eigenen Blute zehren muss."

Das Zitat stammt sinniger Weise aus der Sparte "Menschliches, Allzumenschliches" in Nietzsches Werk.
Wenn Autofahrer also das gewohnte Auto nicht lassen können bzw. laut Nietzsche darin gefangen sind, bleibt nur noch die Möglichkeit, beim Autofahren selbst Sprit zu sparen.

Wie können Sie Kraftstoff sparen

Sprit sparen beim Autofahren setzt keinen körperlichen Aufwand voraus, aber ein paar kleine Umstellungen im Fahrverhalten muss der Fahrer doch hinbekommen.

    Wie können Sie Kraftstoff sparenDie goldene Regel "Motor aus bei mehr als 15 Sekunden Stillstand" lässt sich z.B. eigentlich völlig problemlos beherzigen. Stau, Wartezeiten an Kreuzungen, Warten vor Geschäften - es gibt genügend Gelegenheiten, auf diese Weise Sprit zu sparen und etwas Sinnvolleres zu tun als ungeduldig auf dem Lenkrad zu trommeln. Schauen Sie sich ruhig mal ein bisschen um. Vielleicht hält ja direkt neben ihnen die Frau Ihres Lebens bzw. der Mann. Diese Personen haben in dem Augenblick auch Langeweile und sind sicher zu ein wenig Kommunikation aufgelegt. Wenn Sie allerdings auf die Ehefrau vor einem Geschäft warten, sollten Sie es nicht zu weit treiben.

    Navis sind die beste Hilfe zum Benzin bzw Sprit sparen. Denn die sichere Navigation durch die Städte und über Land erspart viele Umwege. Die meisten Geräte bieten bei der Streckenwahl sogar die Variante an, die am wenigsten Benzin verbraucht
    "Runter vom Gaspedal" ist ebenfalls eine Binsenweisheit des Kraftstoffsparens , aber auch sie muss erst einmal verinnerlicht werden. Im Großstadtverkehr "mitschwimmen" oder sich außerhalb von Ortschaften an die Tempolimits halten schont nicht nur die Tankfüllung, sondern auch das Punkteregister in Flensburg.

    Ballast vermeiden (also nicht unnützes Gewicht spazieren fahren, nur weil man keine Lust hat, einmal den Kofferraum zu beräumen), immer den richtigen Reifendruck und vorausschauendes Fahren - das lernt jeder Fahrschüler. Wenn diese Kriterien auch gleich zur Gewohnheit würden, ließen sich Tausende von Euro in einem Autofahrerleben sparen. Nach Einschätzung von Experten liegt das Kraftstoff-Sparpotenzial durch einen entsprechenden Fahrstil bei 10 %.

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