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Augenlasern: Was ist das LASEK Verfahren?

LASEK, nicht zu verwechseln mit LASIK, ist ein Verfahren der PRK (photorefraktiven Keratektomie). Hierbei wird im Gegensatz zur PRK das Epithelschicht auf der Hornhaut nicht entfernt, sondern mit einer alkoholhaltigen Lösung angeraut. Diese Schicht wird dann vor der Operation zur Seite gefaltet und danach wieder zurückgelegt. Der Abtrag der Hornhaut zur Korrektur der Sehschärfe geschieht wie bei den anderen Verfahren mit einem Laser.

Augenuntersuchung

Ist LASEK für mich das Richtige?

Sie kommen für eine LASEK OP prinzipiell infrage, wenn Sie das 18 Lebensjahr vollendet haben, Ihre Augen, Abgesehen vom Sehfehler, gesund sind und die Sehschärfe weitgehend stabil ist. LASEK wird durchgeführt, wenn der Grad der Kurzsichtigkeit zwischen -1 und -12 Dioptrien liegt und Weitsichtigkeit +3 Dioptrien nicht übersteigt. Stabsichtigkeit kann bis ca. 3 Dioptrien behandelt werden. Diese Werte sind ungefähre Angaben und können ja nach Augenlaserklinik und individueller Situation des Patienten geringfügig abweichen.

Vereinzelt finden sich vor allem im Ausland Kliniken, die bereit sind Laserkorrekturen an Augen durchzuführen, obwohl der Patient mehrere gravierende Risikofaktoren mitbringt. Die häufigsten sind hier eine zu extreme Fehlsichtigkeit und/oder zu dünne Hornhaut. VomFachmann.de empfiehlt aus diesem Grund prinzipiell nur zertifizierte Anbieter mit Sitz in Deutschland die alle Eingriffe nach streng reglementierten Kriterien durchführen.



Was ist das besondere an einer LASEK Operation?

Viele Patienten entscheiden sich für LASEK, da dieses Verfahren eine Operation ohne Skalpell ist und zu keinem Zeitpunkt in die Hornhaut geschnitten wird. Dadurch bleibt die Stabilität der Hornhaut erhalten und ein Verlust des Flap ist im Gegensatz zur LASIK unmöglich. Darüber hinaus gibt es Studien die nahelegen, dass LASEK im Vergleich zu LASIK Vorteile in Bezug auf Nachtsicht und Kontrastschärfe nach der OP bietet.

Die realistischen Erfolgsaussichten der OP sind vorher allerdings immer mit dem behandelnden Arzt zu besprechen, denn nicht immer erreicht jeder Patient hinterher 100% Sehkraft. Ihr Arzt wird Ihnen das Verfahren empfehlen, das für Sie das Beste ist.



Was geschieht nach der OP? Mit welchen Nebenwirkungen muss ich rechnen?

Trotz der schonenden Behandlungsmethode existieren natürlich die gleichen Risiken wie bei jeder Operation. Nach dem Eingriff sind Schmerzen möglich. Die Heilungsphase kann im Einzelfall länger dauern als bei vergleichbaren Eingriffen. Die volle Sehkraft wird oft erst am nächsten Tag nach der Operation erreicht und nicht unmittelbar nach der Behandlung. Da dem Patienten nach dem Eingriff jedoch ohnehin vom behandelnden Arzt Ruhe verordnet wird, wird diese geringe Verzögerung von Patienten gerne in Kauf genommen. Der Heilungsprozess ist spätestens nach einer Woche komplett abgeschlossen.

Wie beim LASIK Verfahren auch, kann es in seltenen Fällen auch nach der LASEK Behandlung hinterher zu Glanz- und Lichteffekten (Glares und Halos) kommen, die vor allen Dingen nachts als störend empfunden werden. Diese Effekte klingen jedoch meist nach wenigen Wochen wieder ab und sind bei der LASEK noch seltener als bei der LASIK-Operation.



Gibt es Alternativen?

LASEK bietet viele Vorteile gegenüber der Vorgängermethode PRK. Während bei der PRK die Hornhaut abgeschabt wird und hinterher nachwachsen muss, ist der LASEK Eingriff viel weniger invasiv, da die Hornhaut erhalten bleibt. Im Gegebsatz zur LASIK, dauert die Heilung jedoch etwas länger.
Wenn eine zu starke Fehlsichtigkeit vorliegt, dann kann eventuell die Implantation einer Linse infrage kommen.

Die Eignung für die LASEK Operation und auch für Alternativmethoden sind immer mit einem qualifizierten Mediziner zu besprechen. Deshalb ist es vor der Operation an einem so wichtigen Sinnesorgan wie dem Auge sehr nützlich mehrere Meinungen einzuholen.