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Das beste CMS

Es gibt heute eine solche Menge an Content Management Systemen auf dem Markt, dass selbst Spezialisten keinen vollständigen Überblick mehr haben. Es gibt kommerzielle CMS, Open Source CMS, komplexe CMS und andererseits einfache CMS, CMS mit und ohne Datenbank, CMS die lizenzpflichtig sind und solche, die man aus dem Netz frei downloaden kann, CMS speziell für die Bedürfnisse von Großunternehmen und solche für kleine bis mittlere Unternehmen, Freiberufler oder Privatpersonen. Wer ein CMS installieren will, muss sich zunächst genauestens Klarheit darüber verschaffen, welche Anforderungen er gegenwärtig aber soweit möglich auch zukünftig an das System stellt und welches CMS zu der im Normalfall bereits existierenden Webseite des Unternehmens passt. In diesem Zusammenhang wird immer wieder die Frage nach dem besten CMS aufgeworfen.

Aber welche Kriterien will man dafür ansetzen, ist die Anzahl der integrierten Feature entscheidend oder der Installationsaufwand, ist es die Bedienbarkeit oder ist es der Preis, will man an den benötigten Hardware-Ressourcen messen oder am angebotenen Support für das System? Es gibt kein System, das bei allen Kriterien und dazu auch noch bei allen unterschiedlichen Nutzeranforderungen das beste ist. Vielmehr sollte man sich die Frage stellen, welches CMS die eigenen Anforderungen am besten erfüllt, ein zu klein dimensioniertes System, bei dem schon bald bestimmte Feature vermisst werden oder das den Webauftritt in seiner Größe limitiert macht ebenso wenig Sinn, wie ein zu groß dimensioniertes, zu komplexes Content Management System, in das man dann gemessen an den eigenen Anforderungen zu viel an Zeit und auch Geld stecken muss.

Welches sind die bekanntesten Content Management Systeme?

Auch hier gibt es verschiedene Herangehensweisen, je nachdem, ob man einfache CMS betrachtet oder Content Management Systeme für den geschäftskritischen Bereich, der hier näher beleuchtet werden soll. In diesem Segment hatten jahrelang die kommerziellen Systeme die Nase vorn, zu nennen sind hier die Lösungen von Open Text, EMC Documentum, CoreMedia, FirstSpirit und Autonomy Interwoven. Aber gerade in den letzten Jahren gibt es in diesem Markt einen deutlichen Wandel weg von den kommerziellen hin zu den Open Source Lösungen zu verzeichnen.

Insbesondere die bekanntesten und beliebtesten Open Source CMS TYPO3, Wordpress, Joomla und Drupal konnten sich bereits erhebliche Marktanteile sichern. Das liegt zum einen darin begründet, dass viele Kunden unabhängig von proprietären Lösungsanbietern sein wollen und zudem bei Einsatz von Open Source Content Management Systemen erhebliche Kosteneinsparungen erzielen können, zum anderen ist das aber auch darin begründet, dass die ausgereiften Open Source CMS ebenso gut den geschäftskritischen Unternehmensanforderungen genügen und dass sie bedingt durch die einfache Möglichkeit, Erweiterungen einzubinden, zusätzliche Features bieten, die in kommerziellen Systemen nicht vorhanden sind oder teuer bezahlt werden müssen.

Natürlich sind auch Open Source CMS nicht umsonst zu haben, es fallen zwar keine Lizenzkosten an, aber im geschäftskritischen Bereich sollte man die Implementierung von Spezialisten durchführen lassen und zur Gewährleistung eines reibungslosen Betriebes auch entsprechende Support-Verträge abschließen.