Im Büro von heute sind Digitalkopierer eine wesentliche Arbeitskomponente. Auf Grund ihrer technischen Ausrichtung (die Vorlagen werden gescannt, gespeichert und ausgedruckt) passen sie sich in die PC-gestützte Netzwerkstruktur sehr gut ein und können Funktionen übernehmen, für die ein Analogkopierer ungeeignet ist (autarke Komponente mit Einzelfunktion). Im Digitalkopierer Test ist deshalb nicht nur nach der Leistungsfähigkeit im Kopierbereich zu fragen, sondern auch danach, in welcher Schnelligkeit und Güte Digitalkopierer auch als Scanner, Drucker oder Fax arbeiten.
Digitalkopierer Test – die Leistungsmerkmale
Was ein Digitalkopierer können muss, ist bereits durch das technische Prinzip definiert. Mit der Fähigkeit zur Speicherung der Kopiervorlagen, die dann immer wieder ohne neues Einlegen der Vorlage ausgedruckt werden können, stehen die digitalen Kopien auch für andere Anwendungen zur Verfügung. Mit der entsprechenden Vernetzung können sie auch per Fax versandt werden oder als email. Im Gegenzug ist die Druckerfunktion auch von anderen Geräten aus ansteuerbar.
Mehrere Mitarbeiter können so den Digitalkopierer auch als gemeinsamen Drucker nutzen bzw. die Scan-Funktion für die Speicherung wichtiger Dokumente nutzen. In welcher Schnelligkeit und Güte diese Funktionen ausgeführt werden können, hängt natürlich von der Wertigkeit des Produkts ab. Man kann Digitalkopierer in zwei Leistungsklassen einteilen, innerhalb derer sie dann auch im Digitalkopierer Test vergleichbar sind. Als gemeinsame Bewertungsbasis sollte man jedoch das A3 – Format zugrunde legen.
Digitalkopierer Test – die normale Leistungsklasse
Der Begriff „untere Leistungsklasse“ verbietet sich von selbst, da die Mehrzahl der Digitalkopierer in der Preislage um die 1.000 Euro angeboten wird und somit den Normalfall für die Büroarbeit darstellt. Was erhält der Kunde dafür?
In erster Linie interessiert die Kopiergeschwindigkeit, die sich in dieser Leistungsklasse zwischen 16 Blatt pro Minute und 22 Blatt pro Minute bewegt. Diese Angaben sind immer auf den Standard A4 schwarz-weiß bezogen; für A3-Kopien muss man ein ca. ein Drittel der Zeit dazu rechnen.
Die Zeiten für die Aufwärmung des Geräts liegen generell unter 10 Sekunden und die Bildauflösung beträgt in der Regel 600 dpi x 600 dpi. Preiswerte Beispiele für diesen Bereich sind der Sharp AL-1644, der für 1.214 Euro sogar eine bessere Bildauflösung bringt (600 dpi x 1200 dpi), oder Canon IR-2230, dessen Kopiergeschwindigkeit bei 22 Blatt pro Minute liegt.
Digitalkopierer Test – die obere Leistungsklasse
Beim Digitalkopierer Test in der oberen Leistungsklasse spielt nicht nur die reine Kopierfunktionen eine Rolle, sondern auch die Einpassung des Geräts in die vernetzte Bürokommunikation. Die Kopiergeschwindigkeiten erhöhen sich zwar auf durchschnittlich 25 Blatt Pro Minute bis 31 Blatt pro Minute, aber allein damit sind die Preise bis 5.000 Euro natürlich nicht zu erklären. Digitalkopierer wie der Lexmark X925DE (ca. 4.700,- Euro) oder der Kyocera 1650 bringen hohe Scan-Geschwindigkeiten ein, die in flexible Dateiformate übertragen und weiterverarbeitet werden können.



