Günstige Telefonanlage für privat und Unternehmen
Über eine Telefonanlage lassen sich von einer Firma oder einem größeren Privathaushalt aus verschiedene Leitungen gleichzeitig nutzen. Eine Telefonanlage bezeichnet im eigentlichen Sinn ein Gerät zur reinen Sprachübermittlung (im Gegensatz zur Telekommunikationsanlage, die zudem eine Vielzahl an weiteren Funktionen bietet), doch das ist heutzutage eher eine semantische Spitzfindigkeit. Als Endgeräte für die Telefonanlage kommen Telefone, Faxgeräte, Anrufbeantworter und Internetanschlüsse infrage, die sowohl parallel ins Netz als auch untereinander kommunizieren können.
Eine Telefonanlage bietet zudem die Möglichkeit, mehrere Endgeräte anzuschließen, auch wenn nicht alle dieser Geräte gleichzeitig kommunizieren können. Dies ist zum Beispiel bei analogen Anlagen mit 4 Nebenstellen der Fall. Dennoch bieten diese Anlagen den Komfort, Endgeräte nur einmal installieren zu müssen.
Für ein Unternehmen ist eine Telefonanlage sowohl für die interne als auch für die externe Kommunikation - von mehreren Anschlüssen aus - von Bedeutung. Günstige Telefonanlagen erfüllen genau den Zweck, den der Nutzer benötigt. Möchte man also Anbieter vergleichen, macht es Sinn, in erster Linie die eigenen Bedürfnisse als die Preisstrukturen der Angebote zu hinterfragen.
Telefonanlagen Betreiber: Telefonanlagen im Anbietervergleich
Eine sehr kleine Firma, ein vom Home-Office aus arbeitender Freiberufler oder ein Privathaushalt erhält günstige Telefonanlagen oft über den Betreiber seines Netzanschlusses. Man kann dabei wirklich Geld sparen, wenn man sein Kommunikationsverhalten genau überdenkt. DSL-Anbieter wie Telekom, Vodafone oder 1&1 bieten eine Flatrate an, zum Beispiel ab 19,99 € (bis 16.000 kbit/s und 100 GB Datenvolumen im Monat), und dazu eine kleine Telefonanlage (ein Modem), mit der man ins Internet und gleichzeitig telefonieren kann. Die Anlage, nämlich das Modem, kostet im Rahmen von Sonderaktionen oft nichts, ein Telefon kauft man sich zusätzlich. Hier hat man die Möglichkeit, ein analoges Telefon ab etwa 10,- € anzuschaffen und die Anlage für den Analoganschluss und Internet zu konfigurieren. Dies bietet sich vor allem für Nutzer an, die nur ab und zu ins Internet gehen und/ oder nur gelegentlich telefonieren.
Wird das Datenvolumen von 100 GB überschritten - was der Fall ist, wenn man täglich mehrere Stunden im Netz verbringt und sich auch Filme übers Internet ansieht - verringert der Anbieter die Bandbreite auf 1000 KB bis Monatsende. Dies ist die preiswerteste Variante einer Telefonanlage. Auch ein kleiner Handwerker könnte damit zurecht kommen.
Diese Variante ist ausbaufähig, ein Fax kann dabei sein, ein ISDN-Telefon und wesentlich größere Datenmengen / Übertragungsgeschwindigkeiten, sodass man unbegrenzt telefonieren, faxen und im Internet surfen kann, und das alles für beispielsweise 39,99 € pro Monat. Ein Smart-Pad gibt es umsonst dazu. Dies ist die zweitgünstigste Variante der kleinsten Telefonanlage. Die Anlage selbst - das Modem - liefert der Anbieter gratis, dafür bindet man sich auf zwei Jahre an den DSL-Vertrag.
Preis-Leistungs-Vergleich günstiger Telefonanlagen
Anlagen, die mehr Anschlüsse, also mehr Nebenstellen bieten, beginnen ab etwa 79,- € für 4 Nebenstellen und reichen bis zu über 1000,- € für 100 Nebenstellen und mehr. Ab Preisen von etwa 120,- € sollte es auf jeden Fall möglich sein, ISDN-Geräte anzuschließen, und es sollten mindestens 4 Leitungen gleichzeitig funktionieren. Ein renommierter Anbieter von Telefonanlagen ist beispielsweise die Firma Auerswald, die viele verschiedene Produkte entsprechend der individuellen Bedürfnisse zu angemessenen Preisen bietet.
Die Note \"Sehr gut\" der Stiftung Warentest 2/2009 erhielt zum Beispiel auch das agfeo AS 200 IT für 834,- €. Die Anlage kann durch Module auf bis zu 40 Teilnehmer ausgebaut werden und hat alle wichtigen Funktionen wie AIS (Audio Informations System), AMS (Anruf-Management), Haussteuerung und VoIP.



