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Nie wieder Brille! Multifokallinsen bei Alterssichtigkeit

Multifokallinsen sind, wie ICL, implantierbare Kontaktlinsen, die mehrere Brennpunkte erlauben, sodass Alterssichtigkeit behandelt werden kann. Die Formung der Hornhaut wird nicht beeinflusst. Es existieren Linsen mit einem, zwei und mehreren Brennpunkten.

ICL



Sind Multifokallinsen das Richtige für mich?

Im Gegensatz zum Einsatz von ICL Linsen, muss für den Einsatz von Multifokallinsen die menschliche Linse vorher zerstört und durch die Künstliche ersetzt werden. Somit ist der Eingriff, wie auch eine LASIK Operation nicht reversibel, allerdings können die Linsen bei Bedarf ausgetauscht werden. Die Tatsache, dass die natürliche Linse vollständig ersetzt wird, hat noch einen weiteren Vorteil: Der Ausbildung eines grauen Star (Linsentrübung) im Seniorenalter ist vorgebeugt, da die neue Linse nicht daran erkranken kann.

Der Einsatz von Multifokallinsen wird bei Alterssichtigkeit oft LASIK vorgezogen, da weiterhin problemlos räumliches Sehen möglich ist.



Was erwartet mich bei der Operation?

Wie bei jeder Operation sollten Sie am Morgen davor nichts essen. Vor dem Eingriff werden Ihnen Augentropfen verabreicht, welche die Pupillen weiten. Dies macht dem Augenarzt die Arbeit später einfacher.

Die Operation selbst wird meistens ambulant und unter lokaler Betäubung durchgeführt. Auf Wunsch, oder wenn eine besondere medizinische Indikation vorliegt, dann kann auch eine leichte Narkose verordnet werden, allerdings verlängert dies die Heilungszeit und kann Komplikationen hervorrufen.

Für den eigentlichen Eingriff wird an einer Stelle des Auges ein winziger Ritz platziert durch den die Prozedur durchgeführt wird. Die existierende Linse wird gelasert und abgesaugt und direkt die Kunstlinse platziert. Die Kunstlinse ist faltbar, sodass der Schnitt extrem klein sein kann und sofort nach der OP verheilt. Der Eingriff dauert circa 15 Minuten pro Auge. Sie können direkt danach nach Hause gehen!

Die Verbesserung ist nicht direkt nach der Operation „sichtbar“, sodass Patienten sich aus der Klinik abholen lassen sollten.
Mögliche langfristige Nebenwirkungen, die zurückbleiben können sind Glanzeffekte (Glares) und Lichthöfe (Halos), die auch bei allen anderen Augenoperationen zurückbleiben können. Je mehr Brennpunkte die Linse zulässt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese Effekte zumindest in milder Form zurückbleiben. Patienten berichten zwar hinterher, dass die zurückgewonnene Sicht diese Begleiterscheinungen in jedem Fall wettmachen, aber Patienten sollten sich im Vorfeld klarmachen, dass solche Nebenwirkungen zwar selten, aber möglich sind.
Besprechen Sie jegliche Bedenken in Bezug auf Risiken und Nebenwirkungen in jeden Fall mit Ihrem Arzt. Vor allem bei einem so speziellen Eingriff wie dem Einsetzen von Multifokallinsen lohnt es sich, mehrere Meinungen einzuholen. VomFachmann bietet ihnen einen praktischen Anbietervergleich indem wir Ihnen zertifizierte und geprüfte Anbieter in Ihrer Nähe empfehlen.



Was geschieht nach der OP? Mit welchen Nebenwirkungen muss ich rechnen?

Direkt nach der OP, nachdem die Betäubung nachgelassen hat, fühlen sich die Augen oft wund an. Normale Schmerztabletten helfen jedoch sehr gut, falls dies eintritt. Der behandelnde Arzt wird Ihnen empfehlen starkes Reiben am Auge und Make-up während der Heilungszeit zu vermeiden, da dies das Risiko für Infektionen erhöht. Der Heilungsprozess dieser Operation ist meist schon nach zwei Tagen abgeschlossen. Dann könne Sie Ihr normales Leben wieder aufnehmen und Auto fahren, zur Arbeitsstelle zurückkehren, etc.

Die Nebenwirkungen die nach dem Einsatz einer Multifokallinse auftreten können sind dieselben wie nach jeder Augenoperation. Die Wahrscheinlichkeit für Entzündungen ist erhöht. Dies ist vor Allem für Patienten mit Autoimmunerkrankungen oder generell schlechtem Immunsystem ein Risikofaktor. Halten Sie in diesem Fall Rücksprache mit Ihrem Arzt.



Was sind die Alternativen?

Eine oft genannte, vor Allem in Amerika sehr populäre Alternative ist eine spezielle, auf Alterssichtigkeit ausgelegte 'Monovision' Laserkorrektur. Hierbei wird ein Auge auf Fernsicht gelasert und das zweite Auge auf die Nahsicht „spezialisiert“. Das Gehirn muss dabei lernen beide Bilder der Situation entsprechend richtig zu interpretieren. Der Nachteil dieses Verfahrens ist, dass räumliches Sehen nach diesem Eingriff nicht mehr wie zuvor möglich ist.