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Fahrzeugnavigation im Test: Das muss ein Navi in 2015 können!

Die Auswahl an Navigationssystemen ist heute riesig und die Preisspanne liegt bei mehreren hundert Euro. Da fällt so manchem die Auswahl entsprechend schwer, egal ob es sich um ein einzelnes Navigationsgerät für den Privatwagen handelt oder um ein Navigationssystem für einen ganzen Firmenfuhrpark. Worauf potenzielle Käufer achten sollten und welche Modelle in den letzten Jahren besonders gut bei Verbrauchertests abgeschnitten haben, erfahren Sie in diesem Beitrag.


Fahrzeugortung von TomTom

Was muss ein gutes mobiles Navigationssystem können?

Bei der Auswahl eines Navigationssystems gibt es einige wichtige Punkte zu beachten. So sollte stets überprüft werden, mit welchem Kartenmaterial das gewünschte Gerät ausgeliefert wird. Immer wieder fällt Testern negativ auf, dass scheinbar fabrikneue Navigationssysteme mit veraltetem Kartenmaterial ausgeliefert werden. Dies ist besonders dann ärgerlich, wenn jedes Update kostenpflichtig auf der Website des Herstellers erworben wird. Ist aus der Verpackung nicht ersichtlich, wie alt das Kartenmaterial ist, sollte beim Hersteller nachgefragt werden.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Kommunikation mit dem Satelliten. Jeder Ortsfremde kennt das Problem: Nach dem Meeting oder dem abendlichen Restaurantbesuch fehlt bei der Ausfahrt aus dem Parkhaus zunächst die Orientierung. Nimmt das Navi nun fix Kontakt zum Satelliten auf, weiß der Fahrer sofort, in welche Richtung er fahren muss. Vergeht jedoch viel Zeit bis der Kontakt hergestellt ist, wurde oft schon falsch abgebogen. Immerhin können hier die großen Hersteller wie TomTom und Garmin grundsätzlich überzeugen.

Die einfache Montage des Navigationssystem

Zuletzt sollte sich das Navigationssystem auch leicht im Auto befestigen und beim Fahren handhaben lassen. Kabelsalat ist ebenso unschön wie eine unübersichtliche Navigationsfläche. Am besten schneiden in Tests aktive Halterungen ab, bei denen das Kabel mit der Halterung verbunden ist und das Navigationsgerät selbst nur eingesteckt und herausgenommen werden muss.

Übrigens ist ein großes Display nicht unbedingt die bessere Wahl, im Gegenteil: Zu große Displays, die vorne an der Windschutzscheibe angebracht werden, verhindern einen guten Blick auf die Straße. Besonders Fußgänger und Fahrradfahrer werden so häufig übersehen. Ein kleiner Bildschirm ist daher meist sicherer.

Garmin Testsieger: Günstige Systeme müssen nicht schlechter sein!

Das Computermagazin CHIP kürte Anfang 2015 den Garmin nüvi 140LMT zum Sieger seiner neuen Testreihe. Das handliche Navigationsgerät mit 4,3 Zoll-Display ist schon für unter 100 Euro im Handel erhältlich und glänzt zudem mit kostenlosen Updates des Kartenmaterials. Allerdings gibt es außerhalb der Grundfunktionen wie Stauwarnungen und Wahl der besten Route nach unterschiedlichen Parametern kaum Extras.

Wer viel außerhalb der deutschen Grenzen unterwegs ist und gutes Kartenmaterial für ganz Europa zum kleinen Preis sucht, ist beim TomTom Start 25 M Europe richtig, das für etwa 140 Euro im Handel erhältlich ist und ebenfalls kostenlose Updates mitbringt. Als günstiges Navigationsgerät mit zusätzlichen Funktionen wurde das Garmin nüvi 2529LMT von CHIP in die Top Ten gehoben: Für ebenfalls rund 140 Euro bringt dieses Navi nicht nur eine Europakarte mit, sondern auch eine Freisprecheinrichtung fürs Telefon per Bluetooth und Sprachsteuerung.

Hochklassige Navigationssysteme mit Zusatzfunktionen

Wer bereit ist, etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen, kann heute wahre Multitalente unter den Navigationssystemen erwerben. Mit Hilfe eines Bluetooth-Adapters können beispielsweise die Telemetrie- und Motordaten des Fahrzeugs an moderne Garmin nüvi-Geräte mit ecoRoute-Technik weitergeleitet werden. Der Navi verwandelt sich dann in ein echtes Diagnose-Tool, bei dem der Benzinstand und das Motoröl nur der Anfang sind.

Viel wichtiger ist bei Dienst- und Urlaubsfahrten jedoch oft zu wissen, wo sich die nächste Tankstelle befindet. Diese Auskunft haben mittlerweile die meisten Navis drauf, doch TomTom bietet nun auch eine Anzeige über die günstigsten Tankstellen in der aktuellen Umgebung. Da kann sich ein kurzer Abstecher durchaus lohnen. Das Medion GoPal P4440 setzte dagegen auf erste Hilfe: Mit einem Tastendruck erklärt es, was im Notfall zu tun ist und wählt eigenständig den Notruf.

Moniceiver statt Navi und Autoradio bei Neuwagen

Während ältere Autos häufig noch mit einem mobilen Navigationsgerät als Ergänzung zum Autoradio ausgestattet werden, dominieren bei Neuwagen mittlerweile sogenannte Moniceiver (Monitor + Receiver). Planen Sie also die Anschaffung eines Neuwagens, egal ob privat oder als Firmenwagen für Ihr Unternehmen, ist ein Moniceiver vermutlich die beste Wahl. Er wird dort eingebaut wo sich bei älteren Autos das Autoradio befindet und verfügt meist über einen rund 6.2 Zoll großen Bildschirm. Neben den Aufgaben des Navigationsgerätes dient er auch als Radio, Musikplayer und sogar als DVD-Player und ist per Bluetooth-Freisprecheinrichtung mit dem Smartphone verbunden.

Große Tests in diesem Bereich stehen zwar derzeit noch aus zumindest das Portal hifitest.de kürte den Kenwood DDX8024BT Moniceiver mit seiner hohen Klangqualität und umfangreichen Ausstattung zu ihrem Testsieger. Allerdings muss für dieses Gerät mit 1100 Euro auch tief in die Tasche gegriffen werden. Der zweitplatzierte Pioneer AVH-P5100 DVD mit ähnlicher Ausstattung ist hingegen schon für etwa 700 Euro im Handel zu finden.