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Optimale Lichtverhältnisse für die Augen am Arbeitsplatz

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Bjoern Beth
Hell dank viel natürlichem Licht

Beschwerden vorbeugen und reduzieren und zeitgleich Strom sparen durch optimale Lichtverhältnisse

Am Arbeitsplatz, insbesondere an PC-Arbeitsplätzen sollten optimale Lichtverhältnisse zur Verfügung stehen. Denn durch falsche Lichtverhältnisse am Arbeitsplatz können nicht nur kurzzeitige Beschwerden auftreten, sondern Langzeitschäden. Leistung, Gesundheit und Wohlbefinden hängen maßgeblich vom Licht ab.

Etwa 80% aller Informationen nimmt der Mensch mit den Augen auf. Daher schafft gutes Sehen die besten Voraussetzungen für effiziente und schnelle Arbeit und ein fehlerfreies Erkennen von Bildschirmanzeigen, Texten, Arbeitsutensilien und so weiter. Dennoch werden der richtigen Beleuchtung am Arbeitsplatz und dementsprechenden Maßnahmen zum Schaffen optimaler Bedingungen in vielen Unternehmen zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt.

Die möglichen Beschwerden

Stundenlanges Arbeiten am PC im Dämmerlicht stellt eine enorme Belastung der Augen dar. Kopfschmerzen zählen dabei zu den am häufigsten auftretenden Beschwerden und etwa ein Drittel der Beschäftigten klagen über Augenbeschwerden. Zeitgleich können Symptome wie Nervosität und Ermüdungserscheinungen auftreten. Hohe Kontraste, Spiegelungen und Blendungen werden durch falsche Lichtverhältnisse herbeigeführt und sind verantwortlich für die Krankheitsbilder. Oftmals nimmt der Beschäftigte auch unbewusst Zwangs- bzw. Fehlhaltungen ein, um störenden Blend- und Spiegelungseffekten auszuweichen. Das führt wiederum häufig zu Arm-Nacken-Schulter-Beschwerden. Letztendlich können die Symptome sich derart verstärken, dass der Betroffene kurzzeitig oder auch längerfristig nicht mehr in der Lage ist, seine Arbeit auszuführen.

Die Möglichkeiten zur Vermeidung der Beschwerden

Dabei können solche Beschwerden durch die richtige Beleuchtung vermieden werden. Für die Beleuchtung stehen unterschiedliche Lichtsorten zur Auswahl. Je nach Art des Leuchtmittels wirkt das Licht entweder natürlicher oder künstlicher. Hierbei sind besonders Energiesparlampen empfehlenswert, da diese eine lange Haltbarkeit aufweisen und die Stromkosten aktiv senken. Sowieso sollte bei der Installation von Arbeitsplatzbeleuchtungen der Umweltschutz bedacht werden. Allerdings nicht auf Kosten der optimalen Arbeitsbedingungen.

Des Weiteren sollte unbedingt, sofern umsetzbar, das Tageslicht benutzt werden. Tageslicht verringert nicht nur den Stromverbrauch, sondern erhellt auch die Stimmung und das allgemeine Wohlbefinden. Künstliches Licht kann die Wirkung von Tageslicht nicht ersetzen. Daher sollte auf den Einsatz von künstlichen Lichtquellen so weit wie möglich verzichtet werden. Doch sobald es auf die kalten Jahreszeiten zugeht und es morgens länger und abends früher dunkel wird, sollte auf zusätzliche Lichtquellen nicht mehr verzichtet werden.

Was beim Kauf und der Installation der Bürobeleuchtung beachtet werden sollte

Eine optimale Arbeitsplatzbeleuchtung beugt körperlichen Beschwerden wie Augenleiden und Kopfschmerzen vor und fördert die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden des Beschäftigten. Die Grundlagen, die zu einer optimalen Arbeitsplatzbeleuchtung führen, sollten bereits bei der Planung berücksichtigt werden. Sollte dies nicht der Fall sein, können auch im Nachhinein mit einfachen Maßnahmen optimale Lichtverhältnisse geschaffen werden. Dabei ist zu beachten, dass jeder Arbeitsbereich andere Lichtanforderungen aufweist. So hat beispielsweise der Bildschirmplatz andere Anforderungen als etwa der Besprechungsraum.

Die Mindestanforderungen an eine optimale Arbeitsplatzbeleuchtung

Das absolute Minimum der Beleuchtung liegt bei 500 Lux bei Bildschirmarbeitsplätzen. Allerdings fühlen sich die menschlichen Augen bei höheren Werten etwa im Bereich von 500 bis 1000 Lux wohler und sowohl Bildschirmanzeigen als auch Papiervorlagen können gut eingesehen werden, ohne zu große Belastungen an die Augen zu erfordern.

Die Bildschirmarbeitsverordnung verlangt von Arbeitgebern verpflichtend, dass die Lichtverhältnisse durch den Mitarbeiter individuell angepasst werden können - schließlich hat jeder einen anderen Bedarf an Helligkeit. So haben beispielsweise ältere Menschen einen höheren Bedarf als jüngere, vorausgesetzt sie haben gesunde Augen. Empfehlenswert ist die Installation durch einen Fachmann mit einem Wartungsintervall von etwa drei Jahren. Der Wartungszyklus sollte deshalb eingehalten werden, weil aufgrund von Verschmutzungen und Alterung die Leuchtkraft mit der Zeit nachlässt.

Wie können optimale Lichtverhältnisse auf natürliche Weise geschaffen werden?

Wissenschaftlich bewiesen ist es, dass das Tageslicht eine positive Wirkung auf den Menschen ausübt. Es fördert das Wohlbefinden und die Gesundheit. Künstliches Licht vermag dies nicht zu vollbringen. Daher wird immer wieder betont, dass Arbeitsplätze bestenfalls eine Verbindung nach draußen haben, zum Beispiel durch ein Fenster. In erster Konsequenz sollte geprüft werden, welche Möglichkeiten existieren, um möglichst viel natürliche Beleuchtung am Arbeitsplatz zu schaffen.

Dieses kann unter anderem durch nachstehende Maßnahmen erfolgen:
1. Vor den Fenstern sollten Bäume und Sträucher entfernt werden – sofern sie kein Licht durchlassen. Ansonsten ist gegen einen Blick ins Grüne nichts einzuwenden.

2. Häufige Tätigkeiten werden in Fensternähe verlagert. Schreibtische platzieren Sie an die Fensterfront, Drucker und Kopierer in dunklere Bereiche des Raums.

3. Lichtschluckende Vorhänge haben in einem Büro nichts zu suchen und sollten entfernt werden. Bestücken Sie den Raum mit einem hellen Anstrich und hellen Möbeln. Dadurch wirkt der Raum an sich bereits heller und auch größer.

4. Zusätzliche Fenster bringen mehr Licht. Empfehlenswert ist hier der Einbau von Oberlichtern oder der Austausch von Deckenplatten mit lichtdurchlässigen Paneelen. Erwiesenermaßen ist Licht von oben dreimal heller als Seitenlicht.

5. Zeitgleich sollte jedem Beschäftigten die Möglichkeit geboten werden, die Lichtverhältnisse seinen eigenen Bedürfnissen anzupassen. Dies kann zum Beispiel durch verstellbare Jalousien oder Lamellen passieren, die vor zu hellem Licht und unangenehmen Blendeffekten schützen.

Zu dunkler Arbeitsplatz



Reichen diese Maßnahmen nicht aus oder sind nicht durchführbar, können Sie auf Tricks mit künstlichem Licht zurückgreifen. Dabei sind allerdings ein paar „Regeln“ zu beachten, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Welche Regeln sollten bei der Installation von künstlichen Lichtverhältnissen beachtet werden?

Optimale Lichtverhältnisse können im Prinzip einfach erzielt werden. Allerdings sind ein paar Kniffe zu beachten, damit das gewünschte Ziel erreicht wird. Es ist wohl kaum ärgerlicher, in eine künstliche Beleuchtung zu investieren, um optimale Lichtverhältnisse am Arbeitsplatz zu erzielen, wenn die Installation letztendlich ihr Ziel verfehlt.

1. Es sollte eine ausladende Allgemeinbeleuchtung bestehen, damit am jeweiligen Arbeitsort durch eine kleine lokale Beleuchtung die benötigte erhöhte Helligkeit erzielt werden kann.

2. Die eingesetzten Leuchten werden am besten beweglich angebracht oder mit Schwenkarmen versehen, damit diese genau dorthin ausgerichtet werden können, wo sie gebraucht werden.

3. Optimal ist die Funktion eines Dimmers, damit ebenfalls die Intensität der Lichtquelle individuell reguliert werden kann.

4. Die Lampen sollten Sie regelmäßig reinigen, damit das abgegebene Licht nicht durch Staub und Dreck verdunkelt wird.

5. Blendungen und Schatten werden durch Leuchtenblenden vermieden. Zeitgleich hilft eine hohe Aufhängung, sodass eine relativ große Oberfläche beleuchtet wird.

6. Geräte sollten eine mattierte Oberfläche aufweisen, damit diese das Licht nicht reflektieren.

Die genauen Maßnahmen können unter anderem unter business-best-practice.de nachgelesen werden.

Welche Licht- und Lampen-Varianten sind möglich?

Die Varianten reichen von Vollspektrumlicht über mildes Licht bis zu Halogen- und LED-Lampen. Welche von Experten empfohlen werden, hängt stark vom späteren Einsatzgebiet ab. Lampen, die ein Vollspektrumlicht erzeugen, sind dem Tageslicht sehr ähnlich. Aufgrund dessen wirken sie besonders positiv auf die Leistungsfähigkeit und dem Wohlbefinden der Beschäftigten. Als Nachteile seien zu erwähnen, dass Kritiker vor dem abgestrahlten UV-Licht warnen und diese Lampen sind in der Anschaffung etwas teuerer, verbrauchen aber auch weniger Energie.

Mildes Licht sind Leuchten, die mit Leuchtstoff- oder LED-Lampen versehen sind. Diese leuchten direkt und indirekt und sorgen für eine homogene und blendungsarme Beleuchtung des Raums. Halogenlampen stehen, im Vergleich zu den anderen Varianten, sehr in der Kritik, da diese verhältnismäßig viel Strom verbrauchen und ohne entsprechende Blendschutzmaßnahmen und spezielle UV-Abschirmungen UV-Strahlungen abgeben, die wiederum Hautkrebs und Augenschäden begünstigen können.

LED-Leuchten gelten als energiesparend und flimmerfrei. Sie zeichnen sich vor allem durch Effizienz und Langlebigkeit aus. Zeitgleich produzieren sie kaum Wärme und sind frei von jeglicher UV-Strahlung. Des Weiteren überzeugen sie durch eine gute Farbwiedergabe und die Möglichkeit nicht nur weiß, sondern auch farbig leuchten zu können. Es wird von Experten allerdings empfohlen, ausschließlich geprüfte und zertifizierte LED-Leuchten zu verwenden, um die möglichen Gefahren von Augenschäden bei Kindern und Stromschlägen so gering wie möglich zu halten.

Auf energiesparende Konzepte sollte gesetzt werden

In unserer heutigen Zeit ist es wichtiger denn je, dass jeder seinen Teil zum Umweltschutz beiträgt. Dazu gehört auch, so wenig Energie wie möglich zu verwenden. Bei der Installation von optimalen Lichtverhältnissen am Arbeitsplatz sollte darauf geachtet werden, dass ein stromsparendes Konzept umgesetzt wird.

In erster Linie sollte eine gute Wahl bezüglich der Leuchtmittel getroffen werden. Hier eignen sich vor allem Energiesparlampen, da diese einen guten Wirkungsgrad, lange Lebensdauer und geringe Wartungsaufwände bieten. Zeitgleich spielt das Beleuchtungskonzept eine schwerwiegende Rolle. Dabei empfehlen Experten eine Kombination aus dimmbarer, indirekter und direkter Beleuchtung. Perfektioniert wird das System mit einer intelligenten, tageslichtabhängigen Steuerung des Lichtbedarfs. Das bedeutet, dass die Steuerung anhand des vorhandenen natürlichen Lichts den Bedarf des künstlichen Lichts erkennt und dementsprechend das Beleuchtungssystem dimmt oder die Leuchtintensität erhöht. Außerdem sollte eine regelmäßige Wartung durch eine Fachkraft erfolgen.

Natürlich sollten alle Mitarbeiter darauf hingewiesen werden, nicht benötigte Lichtquellen auszuschalten. Vor allem wenn genügend Tageslicht den Raum erfüllt, bleiben die Lampen aus. Selbstverständlich sollte aufgrund von Energiesparmaßnahmen nicht auf die nötige Blendfreiheit und Ergonomie verzichtet werden. Heißt: So viel künstliches Licht wie nötig, aber nie Unnötiges vergeuden. Die Wahl und Installation einer optimalen Arbeitsplatzbeleuchtung ist theoretisch nicht schwer, sollte aber unter Umständen aber doch von einem Fachmann geplant und durchgeführt werden, damit das Ergebnis auch wirklich optimal, umweltbewusst und kostengünstig erreicht wird. Weiter sollten unbedingt die Wartungen regelmäßig durchgeführt werden, um die Effizienz über einen langen Zeitraum zu gewährleisten.

Die Glasfront schafft helle Arbeitsplätze



Eine optimale Beleuchtung fördert das Wohlbefinden und die Produktivität der Mitarbeiter, verringert krankheitsbedingte Ausfälle, verhindert Fehler in der Ausübung der Tätigkeit und Unfälle. Daher sollte es im Interesse der Firma liegen, für optimale Ausleuchtungen der Arbeitsplätze zu sorgen.

Der Autor Klaus Strippel, Dipl.-Volkswirt/ Dipl.-Betriebswirt, ist Unternehmensberater, Gründer von design 08.17 und Betreiber des Portals Lampen.de.

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