Mit dem Global Positioning System (GPS) kann man heute die Position eines Objekts überall auf der Erde bis auf 5 Meter genau feststellen. Das Verfahren beruht auf dem Sender-Empfänger-Prinzip via Satellit. Indem der GPS-Empfänger gleichzeitig vier Satellitensignale empfängt, lässt sich seine Position im Raum exakt bestimmen.
Software, die das Ergebnis der Ortungssignale auf digitale Landkarten umrechnet, sorgt für eine Abbildung und Ortung der Objekte, die unserer gebräuchlichen Wahrnehmung entsprechen, bis auf 5 Meter Annäherung genau.
Die Positionsüberwachung per GPS für bewegliche Objekte erfolgt in gleicher Weise. Dabei werden die Signale im Abstand von einer Sekunde wiederholt. Aus der Verschiebung des Aufenthaltsortes eines Fahrzeugs kann so seine Bewegung abgebildet werden. Positionsüberwachung per GPS funktioniert zu jedem Zeitpunkt und an jedem Ort.
Positionsüberwachung per GPS – wirtschaftliche Bedeutung
Nicht nur für Sicherheitseinrichtungen oder außergewöhnliche Ereignisse wird die Positionsüberwachung per GPS eingesetzt. Sie ist vielmehr bereits ein wirtschaftlicher Faktor, der zunehmend Anwendung findet.
Positionsüberwachung per GPS ist vor allem für Unternehmen interessant, deren Geschäft mobile Einsätze sind oder die an ungesicherten Standorten arbeiten. Objekte, die nicht in eine funktionierende Infrastruktur eingebunden sind, können extern via Signal überwacht werden. Wer Routen zu planen und zu koordinieren hat, kann mit der Positionsüberwachung per GPS zur Fahrzeugortung optimierende Effekte erreichen. Das System ist preiswert und erspart aufwändigen Personal- und Fahrzeugeinsatz.
Positionsüberwachung per GPS bei Fahrzeugen
Unternehmen mit eigenem Flottenmanagement kommen ohne die Positionsüberwachung per GPS nicht mehr aus. Egal, ob es sich um Pkw, Lkw oder Nutzfahrzeuge handelt – wenn es um einen effektiven Einsatz der teuren Technik geht, optimiert das GPS-System in jedem Falle die Logistik. Das beginnt bei der Routenplanung und gewährleistet selbst dann ein Eingreifen in den laufenden Prozess, wenn sich ein Auftrag kurzfristig ändert oder Ausfälle kompensiert werden müssen.
Positionsüberwachung per GPS im Baumaschinenbereich und für Container
Außerhalb der Arbeitszeit sind Baustellen schlecht geschützte Orte, die ohne größeren Aufwand unbefugt betreten werden können. Baumaschinen, die hier abgestellt sind, stellen ein Ziel für Diebstähle dar. Sie verkörpern hohe Werte und sind deshalb lukrative Diebstahl-Objekte. Mit der Positionsüberwachung per GPS kann jedoch jede Veränderung des Standortes festgestellt werden. Die Aufklärungsquote bei entsprechend gesicherten Objekten liegt deutlich über 90 %. Kann das Gerät nicht während des unbefugten Transports sichergestellt werden, so spätestens dann, wenn die Baumaschine an ihrem neuen Standort abgestellt worden ist.
Im internen Arbeitsprozess kann durch Positionsüberwachung per GPS immer festgestellt werden, ob sich die Baumaschine dort befindet, wo sie eingesetzt werden soll. Auch für Frachtgut stellt die Positionsüberwachung per GPS ein wirksames Mittel der Kontrolle dar. Damit kann nicht nur die Position eines Containers festgestellt werden, sondern auch das etwaige unbefugte Öffnen oder eine illegale Warenentnahme.



