Seit über 20 Jahren werden Sehfehler mit Laser behandelt. Die dabei entwickelten Verfahren sind wissenschaftlich anerkannt und haben ihren Erfolg millionenfach nachgewiesen. In Deutschland lassen sich jährlich 25.000 Menschen mit Laserverfahren behandeln – Tendenz steigend. Denn die Vorteile sind unübersehbar: genaueste Korrektur, kurze Behandlungszeit, absolute Langzeitwirkung und Verzicht auf jedwede mechanische Sehhilfe.
Allerdings werden die Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Einige private Versicherer erstatten jedoch die Ausgaben des Patienten in Höhe der vorgesehenen Mittel für optomedizinische Behandlung. Das gilt auch für PRK LASEK Kosten.
PRK LASEK Kosten – das Verfahren
PRK, die photorefraktive Keratektomie, ist eine der „ältesten“ Methoden bei der Augenoperation mit Laser. Sie basiert wie alle anderen Verfahren auf dem Prinzip, dass über die Korrektur des Brechwinkels der Hornhaut die einfallenden Lichtstrahlen wieder im Zentrum der Netzhaut abgebildet werden. Bei Kurz- oder Weitsichtigkeit hat sich der Brennpunkt entweder vor oder hinter die Netzhaut verschoben. Wird der Einfallswinkel auf der Hornhaut korrigiert, stellt sich das Verhältnis richtig ein und der Patient kann wieder scharf sehen.
Die Abtragung der Hornhaut erfolgt mittels Laserstrahlen, die das Gewebe entweder verdampfen oder in winzigen, elektronisch gesteuerten Schnitten entnehmen. Nur mit Hilfe dieser präzisen Technik ist die Operation möglich. PRK LASEK Kosten liegen deshalb meist über 1.000 Euro pro Auge.
PRK LASEK Kosten: Weiterentwicklungen des Verfahrens
Die Entwicklung von der ursprünglichen PRK hin zur Lasek dient vor allem der Schmerzlinderung für den Patienten. Das ursprüngliche Verfahren der PRK, die Abtragungen mit einem Excimer Laser direkt auf der Hornhautoberfläche vorzunehmen, erzeugte größere Wundflächen, die über eine längere Zeit mit Kortisontropfen behandelt werden mussten. Auch stellt stellte sich der Operationserfolg erst über mehrere Wochen ein. In dieser Zeit wurden weiche Kontaktlinsen getragen, um die Beschwerden zu lindern.
Mit der LASEK-Methode (LASer Epitheliale Keratomileusis) wird die Oberflächenschicht der Hornhaut (Epithel) zur Seite geschoben und nach der Operation wieder auf die Hornhaut gelegt. Damit ist praktisch ein natürlicher Wundverband gegeben, und nur für die ersten Tage wird noch eine Kontaktlinse eingesetzt. Die Beschwerden und Schmerzen aus der ursprünglichen Behandlungsmethode sind weitestgehend abgestellt.
PRK LASEK Patientengruppen
PRK LASEK wird überwiegend bei Patienten eingesetzt, deren Hornhaut zu dünn ist, um tiefere Schnitte und Umklappungen der oberen Hornhautschichten realisieren zu können. Mit PRK LASEK können Kurzsichtigkeiten bis zu minus 6 Dioptrien und Weitsichtigkeiten bis zu plus 3 Dioptrien behoben werden. Hornhautverkrümmungen, die zur so genannten Stabsichtigkeit führen, lassen sich bis zu einem Wert von minus 3 Dioptrien behandeln.
Da PRK LASEK eine stärkere Tendenz zur Narbenbildung auf der Hornhaut hat, bewegen sich die Behandlungen bei der Stärke der Sehfehler eher im unteren Preisbereich.



