Espresso, Latte Macchiato, Cafe Crema sind DIE Kaffee-Trends in Deutschland. Zwar macht der „klassische Filterkaffee“ immer noch den Hauptteil der täglichen 13 Millionen Tassen Kaffee in der deutschen Gastronomie aus, aber auch der will fachkundig zubereitet sein.
Mit einer Siebträgermaschine ist das kein Problem. Den Kunden wird nicht nur unvergesslicher Kaffeegenuss, sondern auch italienisches Lebensflair, der besondere Geschmack und eine individuelle Zubereitung geboten. Und die Investition in eine Siebträgermaschine lohnt sich, ist doch Kaffee wie allgemein bekannt das beliebteste Getränk der Deutschen. Einer Studie des Deutschen Kaffeeverbandes zufolge ist der Kaffeekonsum der deutschen von 4,6 kg Rohkaffee pro Kopf im Jahr 1965 auf 6,4 kg Rohkaffee pro Kopf im Jahr 2010 gestiegen. Grund genug, in eine Siebträgermaschine zu investieren, um nicht nur den wachsenden Kaffeebedarf der Deutschen zu decken, sondern damit auch weiterhin dem Trend der Zeit zu entsprechen.

Siebträgermaschine Test: Qualitätsfaktoren
Jede gastronomische Einrichtung, die exzellente Kaffeespezialitäten anbieten will, benötigt deshalb eine Siebträgermaschine. Im Siebträgermaschinen Test zeigt sich, welche Siebträgermaschinen Modelle den Kundenwünschen tatsächlich gerecht werden. In der Regel werden in der Gastronomie halbautomatische Geräte mit zwei bis sechs Ausgabegruppen eingesetzt; echte Profis bevorzugen sogar die Handhebelmaschine. Denn der Bediener kann eine Vielzahl von Faktoren beeinflussen, an denen die Qualität des Kaffees gemessen wird: der Mahlgrad, die Menge, die Kompression, die Brühzeit oder die Durchlaufgeschwindigkeit.
Für weniger geübtes Personal oder hohe Ausgabevolumen gibt es natürlich auch vollautomatische Siebträgermaschinen. Sie liefern ebenfalls hervorragende Qualität. Immer mehr Kunden wollen diesen Kaffee-Genuss auch zu Hause erleben. Professionelle Siebträgermaschinen finden sich daher auch zunehmend dort sowie in Büros und im Beratungsservice, obwohl diese Geräte meist erst ab 2.000 Euro zu haben sind und möglichst italienische Spitzenfabrikate sein sollen.
Siebträgermaschinen im Test – Funktionen im Überblick
Bei einer Siebträgermaschine müssen diverse Zubereitungsschritte manuell vorgenommen werden, die bei einem Vollautomaten automatisch durchgeführt werden. Daneben gibt es in einer Siebträgermaschine kein Mahlwerk, sodass die Kaffeebohnen gesondert gemahlen werden müssen. Durch das frische Mahlen bleiben die ätherischen Öle der Kaffeebohne erhalten, die sich an der Luft sehr schnell verflüchtigen – so kann sich beim frischen Aufbrühen das volle Aroma im Geschmack des Kaffees entfalten. Nach dem Mahlen der Kaffeebohnen wird das Mahlgut in einen Siebträger eingefüllt, was allgemeinhin auch „Tampern“ genannt wird. Und genau hier liegt auch das große Geheimnis, von dem ein wohlschmeckender und aromatischer Espresso ausgeht. Einzig und allein wenn das Espressopulver auch richtig im Siebträger liegt, entfaltet sich das volle Aroma des Kaffees, der den einzigartigen Geschmack eines Espresso erst richtig zur Geltung bringt.
Die Temperatur des Wassers sollte bei der Zubereitung des Espresso maximal bei 95°C liegen. Weiterhin sollte es mit einem Druck von etwa 9 bar durch das Mahlgut gepresst werden und die Brühdauer bei etwa 20, maximal jedoch 30 Sekunden, liegen. Denn wie auch beim Filterkaffee und dem Kaffeevollautomat ist es auch hier der Fall, dass umso mehr Bitterstoffe aus den Kaffeebohnen im Kaffee landen, je länger das Wasser durch das Mahlgut läuft. Hält man diese Brühzeit ein, kann man sich anschließend auch an einem wirklich wohlschmeckenden Espresso erfreuen.
Um einen Siebträger in der Maschine zu befestigen, bedarf es je nach Modell und Hersteller etwas Übung, was beim Kauf einer solchen Siebträgermaschine in jedem Fall ausgiebig ausgetestet werden sollte. Denn nur, wenn der Anwender eine Siebträgermaschine im Test erlebt hat und mit ihr umgehen kann, wird er am Ende auch mit dem Ergebnis zufrieden sein. Hier kann es je nach Preis, der zwar durchaus bereits bei unter 50 Euro beginnen und bei weit über 1.000 Euro enden kann, starke Unterschiede in der Qualität des Gerätes geben, die sich auch im Geschmack wiederfinden.
Testberichte zu italienischen Siebträgermaschinen
Italien besitzt eine außergewöhnliche Kaffeekultur, die nicht nur im eigenen Land geliebt wird. Weltweit gibt es inzwischen immer mehr Menschen, denen der Kaffeegenuss ebenso wichtig ist. So genießen zahlreiche Menschen gerne einmal nach dem Essen einen kräftigen Espresso und erfreuen sich an dem unverkennbaren Geschmack und den gesunden Eigenschaften, welche die Kaffeebohne in sich birgt. Bei der Zubereitung des schwarzen Koffeingetränks mit einer Siebträgermaschine sind jedoch ein wenig Geschick und Übung von Vorteil.
Deutsche Marken wie Krups oder AEG bieten ausgezeichnete Qualität und der traditionelle Küchenausrüster WMF verdankt seine neuen Rekordergebnisse in Verkauf und Kundenzufriedenheit vor allem der Umsatzsteigerung bei Kaffeevollautomaten und Siebträgermaschinen der höheren Preiskategorie.
Dennoch haben italienische Marken den Nimbus der Exklusivität. Und in jedem Siebträgermaschinen Test – von der Stiftung Warentest bis zu den Kundenmeinungen im Internet - liegen die italienischen Marken weit vorn. Sie leben auch von der ständigen Innovation.
Gaggia z.B. hat das Espresso Verfahren überhaupt erst erfunden bzw. Achille Gaggia, der das Unternehmen 1948 gründete. Bis heute hält man die höchsten Standards in Material, Technik und Design. Saeco Siebträgermaschinen arbeiten mit Druckventilen. Das Modell Royal Professional wird in gehobenen Restaurants wie noblen Haushalten gleichermaßen eingesetzt. Obwohl Gaggia und Saeco schon lange zum Philips Konzern gehören, wird der Glanz dieser Marken weiter erhalten.
Siebträgermaschinen Testsieger
Tradition und Innovation kennzeichnen auch die Schweizer Jura AG. Die „Impressa X9“, das Erfolgsmodell des Herstellers, hat sich mittlerweile weit über eine Million Mal verkauft - und das bei einem Preis von 4.000 Euro. Hier läuft alles vollautomatisch über ein siebensprachiges Display-Dialogsystem, vom sechsstufigen Kegelmahlwerk über die Zubereitung mit dem Intelligent Pre Brew Aroma System und programmierbaren Dosierungen bis hin zur Wartung mit integriertem Spül-, Reinigungs- und Entkalkungsprogramm. Das Modell wurde bereits 2005 und 2006 Testsieger bei der Fachzeitschrift „Facts“.
Bestnoten bei der Stiftung Warentest verdiente sich auch Sphera Siebträgermaschine mit vier Gruppen Elektronik des italienischen Herstellers Wega, der seit 1985 rasant Marktanteile erobert. Ganz im Sinne der Espresso-Kunst gibt es das Modell als vollautomaische, halbautomtische und manuell bedienbare Ausgabe. Hier werden sogar die Tassen gewärmt und elektronische Filterüberwacher eingesetzt.
Das Modell ist nur in außergewöhnlichen Farben erhältlich: Grau, Sandfarben, Gold und natürlich Rot, immer im Metallic-Look und in Korrespondenz zum verchromten Edelstahl. Das edle Design ist typisch für alle Marktführer. Der älteste italienische Hersteller, Gaggia, trumpft derzeit im kompletten Retro Look auf.



