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Thermosolaranlagen - Preise, Kosten und Anbieter vergleichen

Das Grundprinzip von Thermosolaranlagen ist die Erwärmung von Wasser durch Sonnenenergie. Mit Thermosolaranlagen können bis zu 60 % des in einem Haushalt benötigten Warmwassers erzeugt werden. Waschen, Duschen, Putzen oder Haushaltsverrichtungen können damit komplett abgedeckt werden.

Wenn die Sonneneinstrahlung nicht ausreichend ist, kann der Thermospeicher einige Zeit überbrücken. Selbst eine Heizungsunterstützung ist mit Thermosolaranlagen möglich. Doch gerade in der weniger sonnenreichen Zeit fällt ein hoher Wärme- und Heizbedarf an, der von der Thermosolaranlage nicht komplett abgedeckt werden kann. Hier kann die Thermosolaranlage lediglich einen Beitrag leisten.

Rentieren sich Thermosolaranlagen überhaupt?

Der Spar-Effekt ist in jedem Falle groß. Bei den ständig steigenden Energiepreisen ist die Selbstversorgung mittels Sonnenenergie eine lukrative Option. Außerdem wird das öffentliche Netz entlastet und ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet. Thermosolaranlagen kosten in der Regel nicht über 8.000 Euro und haben sich innerhalb von spätestens 10 Jahren rentiert.

Wie funktionieren Thermosolaranlagen?

Das Kernstück einer Thermosolaranlage ist der Kollektor. Er wird üblicherweise auf dem Dach befestigt und im richtigen Neigungswinkel zum Sonnenverlauf eingestellt. Die Sonnenkollektoren zeichnen sich durch eine intensive Strahlungsaufnahme aus. Sie entwickeln einen Wirkungsgrad bis zu 80 % und erhitzen den Wärmeträger (ein flüssiges Frostschutzmittel) sehr schnell. Dieser wird bei Erreichen der definierten Temperatur zum Wärmeaustauscher gepumpt und gibt dort seine Temperatur an das Wasser ab. Der Speicher hält die Wärme über längere Zeit. Droht eine Überhitzung, schaltet sich das System so lange ab, bis die Arbeitstemperaturen wieder erreicht sind.

Welche Kollektoren werden bei Thermosolaranlagen eingesetzt?

Die beiden Hauptgruppen von Kollektoren sind die Flachkollektoren und die Röhrenkollektoren. Während beim Flachkollektor die Erhitzung des Wärmeträgers von der Oberfläche her erfolgt, werden Röhrenkollektoren von der erhitzten Flüssigkeit durchflossen. Beide Kollektoren Arten benötigen eine gute Wärmedämmung. Die beste Variante ist die Wärmedämmung durch ein Vakuum. Dieses wird vorrangig bei den Röhrenkollektoren angewandt. Daher sind sie preislich höher angesiedelt. Flachkollektoren realisieren die Dämmung meist mit konventionellem Material und sind daher preiswerter. Einfachabsorber, die zur Erwärmung des Poolwassers dienen, bestehen aus Kunststoff und verzichten meist auf eine Dämmung.

Welche Anbieter von Thermosolaranlagen gibt es in Deutschland?

Der Solarmarkt ist in den letzten Jahren kräftig expandiert und es gibt kaum ein Unternehmen aus der Heizungsbranche, das dieses Segment nicht bedienen. Die bekannten Marken wie Stiebel Eltron, Bosch oder Vaillant sind hier genauso zu finden wie neue Anbieter, die sich der Solartechnik verschrieben haben. Beispiele dafür sind die Firmen Consolar Solare Energiesysteme aus Frankfurt am Main, KKB Kollektorbau Berlin oder Energy - Com aus Cloppenburg.
Entsprechend der Arten von Kollektoren gibt es auch eine Teilung in der Branche. Die meisten Anbieter schwören auf ihr System, sei es nun der Flach- oder der Röhrenkollektor. Beide haben ihre Vorteile, aber auf Grund des preislichen Vorteils werden in Deutschland Flachkollektoren häufiger eingesetzt als Röhrenkollektoren.