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Solarmodule Stiftung Warentest


2006 sorgte der große Photovoltaik-Check „Solarmodule Stiftung Warentest“ für öffentliche Aufmerksamkeit. Der größte deutsche Verbrauchertester Stiftung Warentest stellte die Solarmodule von 22 führenden, auf dem deutschen Markt vertreten Herstellern auf den Prüfstand und veröffentlichte in der Mai-Ausgabe des Magazins die Ergebnisse seiner Testreihe. Zwar sind seitdem mehrere Jahre vergangen, in denen sich nicht nur neue Anbieter auf dem Photovoltaik-Markt behaupten konnten, sondern auch einige der von den Testern beanstandeten Mängel behoben worden. Doch das Ergebnis hat die Verbraucher wirkungsvoll darauf hingewiesen, worauf beim Kauf einer PV-Anlage zu achten ist. Und diese Kriterien sind auch heute noch von allgemeiner Gültikeit beim Solarmodule Kauf. Übrigens: Ein vergleichbarer Test ist momentan von der Stiftung Warentest nicht vorgesehen.

Solarmodule Stiftung Warentest – der Testaufbau

Obersten Rang für die Tester hatte die Wirtschaftlichkeit der geprüften Modelle. Hier flossen eine Reihe von Parametern ein, die zu den wichtigsten Produktaussagen gehören – vom Wirkungsgrad bis zur Langlebigkeit. Denn schließlich wollen die Nutzer wissen, ob die relativ hohe Investitionssumme am Ende auch wirklich lohnt. Zusammengefasst haben die Tester ihr Ergebnis in einer Art Orientierungszahl: den Preis pro erzeugtem Watt in Euro, bezogen auf eine 3-KW-Anlage. Trotzdem ist diese Zahl nicht das ausschlaggebende Element für die Platzierung der Testsieger, denn in die Beurteilung gehen natürlich weitere Elemente ein, die für die Rentabilität der PV-Anlage wichtig sind. Je nachdem, wie die Solarmodule Stiftung Warentest überzeugt haben, wurden Noten vergeben.

Solarmodule Stiftung Warentest - die Kriterien

Den höchsten Anteil an der Bewertung hatte natürlich die Stromerzeugung (45 %). Hier interessierten die Solarmodule Stiftung Warentest insbesondere hinsichtlich ihres Wirkungsgrades, der garantierten Nennleistung, der Leistungsübereinstimmung verschiedener Module und ihrer Leistungsstabilität bei Erwärmung.

Fast ebenso hoch (40 %) stuften die Tester die Haltbarkeit ein, denn erst nach 20 Jahren kann man wirklich feststellen, ob die PV-Anlage rentabel ist. Deswegen interessierten hier Alterungsbeständigkeit, Verhalten bei Belastung und die Sorgfältigkeit der Verarbeitung.
10 % der Bewertungspunkte gab es noch für die Sicherheit und 5 % Anteil hatten die Montagebedingungen.

Solarmodule Stiftung Warentest – das Ergebnis

Vier Anbieter erreichten das Qualitätsurteil „Gut“ mit der Note 1,9 und wurden zum Testsieger erklärt. Alle besseren Ergebnisse wurden mit Siliziumzellen erreicht, wobei diese nicht unbedingt monokristalliner Struktur sein müssen wie bei Sharp und BP. Kyocera zeigte mit seiner Platzierung, dass die polykristalline Struktur, wie sie die meisten anderen Anbieter verwenden, nicht automatisch zu einer minderen Qualität der Anlage führt. Auch sie erreichten einen Wirkungsgrad von 16 %, was unter natürlichen Bedingungen immer noch ein Spitzenwert ist. Deutlich unterlegen waren dagegen die Dünnschicht-Module, also auf Glas aufgetragene oder aus anderen Materialien bestehende Zellen. Vierter im Bunde der Sieger ist Sunways, das besonders bei der Haltbarkeit und der Montagedokumentation punkten konnte. BP verspielte einen möglichen Einzelsieg durch zu große Abweichungen in der Nennleistung.